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Wenn Alina Ibragimova vorsichtig, sogar etwas schüchtern, vorgibt, daß „besser spielen und mehr lernen zu können in den Bereichen die mir noch neu sind” ihre Ziele im Leben sind, könnte man fast meinen sie wäre irgendeine begabte 26-jährige die sich eine Karriere als Geigerin wünscht. Sie ist aber mehr als eine talentierte, vielversprechende junge Geigerin. Alina Ibragimova ist schon ein Star. Sie ist eine reife, intelligente, leidenschaftliche Musikerin, technisch und emotional so fokussiert daß es in jedem Musiker ihres Alters außergewöhnlich wäre. Ihre natürliche Ausstrahlung läßt Haltung, Esprit und Integrität erahnen und sie erweckt den Eindruck, im Gleichgewicht mit ihrem Leben und seinen vielseitigen Erwartungen zu sein. „Obwohl Ibragimova eine technische Palette besitzt um die ganze musikalische Bandbreite vom barocken Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Werken abzudecken, was sie besonders auszeichnet ist die unbezahlbare Fähigkeit, die Zeit stillstehen zu lassen” (The Guardian). Ihr Ton ist innig und gnadenlos ehrlich und wer sie auf der Bühne erlebt, könnte meinen, sie spielt scheinbar mühelos. Versunken in der Musik, oft mit verschlossenen Augen, ist ihre Bogentechnik nahezu überirdisch in ihrer expressiven Vielfalt, womit sie aber nie blenden, sondern fesseln und betören möchte. Nach ihrem sensationellen Erfolg beim Manchester International Festival im vergangenen Sommer mit einem Soloprogramm in Kooperation mit den Filmemachern The Quay Brothers, stehen die Konzerte von Tschaikowsky, Zimmermann und Gubaidulina auf der Wunschliste für die nächste Zukunft. Immer mehr Dirigenten und Orchester haben Alina Ibragimova in den vergangenen Jahren schätzen gelernt: Valery Gergiev, Sir John Eliot Gardiner, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Sir Charles Mackerras, Yannick Nézet-Séguin, Sir Mark Elder, Richard Hickox, Osmo Vänskä, Gianandrea Noseda, das Orchestra of the Age of Enlightenment, das London Symphony Orchestra, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Konzerthausorchester Berlin, das Radio-Sinfonieorchester des SWR, das Seattle Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchestra sowie alle BBC Orchester um einige zu nennen. Alle haben eine Künstlerin kennen gelernt, die den Hörer mit ihrer Musik berühren und aufrütteln will. Zu den Höhepunkten der 2011/12 Saison gehören Konzerte mit dem Gulbenkian Orchester unter Lawrence Foster, Orchestre Philharmonique de Radio France unter Kirill Karabits, der Academy of Ancient Music als Solistin/Leiterin, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, dem Indianapolis Symphony Orchestra unter Jun Märkl, dem Münchner Kammerorchester unter Nicholas Collon und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski. 2011/12 | Bitte verwenden Sie nur diese Biographie. Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit der Agentur. |
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